Der CDU-Antrag „Mehr Unterstützung für den Winterdienst im Bezirk Wandsbek – Wetterfest für die Zukunft werden!“ (Drs. 22-3034) ist nach der Überweisung in den Ausschuss für Mobilität von der Ampelkoalition abgelehnt worden. Ziel des Antrags war es, Konsequenzen aus dem Wintereinbruch zum Jahreswechsel 2025/2026 zu ziehen und den Winterdienst im bevölkerungsreichsten Hamburger Bezirk personell, finanziell und organisatorisch zu stärken.
Während des Wintereinbruchs blieben auch in Wandsbek über Tage hinweg Straßen, Geh- und Radwege teilweise unpassierbar. Busverkehre mussten eingestellt werden, und selbst Rettungsfahrzeuge kamen nur verzögert voran. Gleichzeitig ist die Zahl der Einsatzkräfte im Winterdienst seit 2019 deutlich gesunken. Hamburgweit stehen aktuell rund 200 Beschäftigte weniger zur Verfügung als noch im Winter 2018/2019.
Der Antrag sah unter anderem mehr Personal, eine bessere finanzielle Ausstattung, die verlässliche Räumung von Schulwegen sowie die Prüfung zusätzlicher in den Winterdienst einzubeziehender Straßen und Radwege vor.
„Die Probleme dieses Winters waren absehbar. Wandsbek braucht einen leistungsfähigen Winterdienst, damit Straßen, Schulwege und Radverbindungen auch bei starkem Schneefall sicher nutzbar bleiben. Die Ablehnung konkreter Verbesserungen ist deshalb ein falsches Signal für die Bürgerinnen und Bürger“, sagt Niclas Heins, Fachsprecher für Mobilität der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek.
Der Antrag zielte insbesondere darauf ab, die äußeren Stadtteile stärker zu berücksichtigen und Hamburg insgesamt wetterfester aufzustellen.
