Aufwertung der Fläche bei der Marder-Skulptur
Drs. 22-3679
Kleine Anfrage vom 19.05.2026
Sachverhalt:
An der südlichen Einmündung des Marderstiegs in die Marderstraat befindet sich auf einem Teil des Flurstücks 3491 die sogenannte Marder-Skulptur mit dem dazugehörigen kleinen Platzbereich.
Die Fläche ist derzeit mit älteren Waschbetonplatten sowie ergänzenden farbigen Steinen bzw. Platten gestaltet, die offenbar Teil der ursprünglichen künstlerischen Gestaltung sind. Zwischen den Platten wächst inzwischen verstärkt wildes Gras, sodass der Platz insgesamt ungepflegt wirkt.
Die Marder-Skulptur besitzt für die Nachbarschaft und das Quartier weiterhin einen hohen ideellen Wert. Bereits mit der Drucksache 22-2704 „Marderdenkmal in Poppenbüttel: Für Aufwertung des Denkmals sorgen!“ sowie der Stellungnahme des Bezirksamtes in Drs. 22-3032 wurde die grundsätzliche Möglichkeit einer Aufwertung thematisiert. In der Nachbarschaft besteht weiterhin der Wunsch, auch den kleinen Platzbereich rund um die Skulptur gestalterisch und ökologisch aufzuwerten.
Vor diesem Hintergrund fragen wir das Bezirksamt:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 01.06.2026
1. In welchen Abständen wird der Platz rund um die Marder-Skulptur derzeit gepflegt und wer ist hierfür zuständig?
Bezirksamt Wandsbek:
Die Fläche wird nach Bedarf gepflegt – Zuständigkeit: Fachamt Management des öffentlichen Raumes (MR)
2. Welche konkreten Pflege- und Unterhaltungsmaßnahmen erfolgen derzeit auf der Fläche?
Bezirksamt Wandsbek:
Keine.
3. Wie könnte eine Reinigung, Ausbesserung oder Neuverlegung der vorhandenen Platten grundsätzlich veranlasst werden, um das Erscheinungsbild des Platzes zu verbessern?
Bezirksamt Wandsbek:
Durch das Zurverfügungstellen von entsprechenden Haushaltsmitteln könnten Maßnahmen getroffen werden, die das Erscheinungsbild verbessern. Im Übrigen siehe Drs. 22-
3032 Nr. 2.
4. Im Bezirk werden inzwischen auch kleinere Flächen wie Verkehrsinseln entsiegelt und mit Blumen- oder Wildpflanzensaaten ökologisch aufgewertet. Ist die Fläche bei der Marder-
Skulptur grundsätzlich ebenfalls für eine solche Entsiegelung oder Teilentsiegelung geeignet?
a) wenn ja, welche Form der ökologischen Gestaltung wäre aus Sicht des Bezirksamtes dort denkbar?
Bezirksamt Wandsbek:
Die Fläche könnte entsiegelt und bepflanzt werden.
b) wenn nein, warum nicht?
Bezirksamt Wandsbek:
Die erforderlichen Haushaltsmittel für eine Entsiegelung und Bepflanzung stehen nicht zur Verfügung.
5. In welchem Pflege- und Unterhaltungsrhythmus würden entsiegelte oder gärtnerisch gestaltete Flächen an dieser Stelle künftig betreut werden?
Bezirksamt Wandsbek:
Nach Mittelverfügbarkeit und Bedarf.
6. Wie kann sichergestellt werden, dass die vorhandenen farbigen Steine beziehungsweise Platten dabei ganz oder teilweise – beispielsweise als gestalterische Trittsteine zur Skulptur
– erhalten und integriert werden?
Bezirksamt Wandsbek:
Siehe Antwort zu Frage 3.
7. Sieht das Bezirksamt die Möglichkeit einer gärtnerischen Gestaltung des Platzes, etwa durch Stauden, bodendeckende Pflanzen oder klimaangepasste Bepflanzung? Wenn ja,
inwiefern? Wenn nein, warum nicht?
Bezirksamt Wandsbek:
Nein, weil die erforderlichen Haushaltsmittel nicht zur Verfügung stehen.
8. Welche weiteren ökologischen oder gestalterischen Aufwertungen könnte sich das Bezirksamt für den Bereich grundsätzlich vorstellen?
Bezirksamt Wandsbek:
Keine Erkenntnisse, damit hat sich das Bezirksamt nicht beschäftigt.
9. Gibt es im näheren Umfeld vergleichbare kleinere Platz- oder Grünflächen, die bereits durch den Bezirk gepflegt werden und in deren Pflegerhythmus die Fläche an der Marder-
Skulptur gegebenenfalls integriert werden könnte? Wenn ja, welche?
Bezirksamt Wandsbek:
Nein, es gibt keine vergleichbaren Flächen (Tiefbauflächen oder öffentliche Grünanlagen) in der Nähe.
10. Welche finanziellen oder organisatorischen Voraussetzungen wären erforderlich, um eine Aufwertung des Platzes zeitnah umzusetzen?
Bezirksamt Wandsbek:
Eine Entsiegelung der Flächen einschließlich entfernen Unterbau, Oberbodenandeckung, Staudenpflanzung und Fertigstellungspflege der Kleinfläche wird brutto überschlägig ca.
5.000,-€ bis 5.500,-€ kosten.
11. Wäre auf der Fläche eine Grünpatenschaft möglich? Wenn ja, wie würde das ablaufen? Wenn nein, warum nicht?
Bezirksamt Wandsbek:
Ja, wenn sich aus der Anwohnerschaft ein oder mehrere Paten finden.
