Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird die Bergstedter Chaussee zwischen Vogtredder und der Heinrich-von-Ohlendorff-Straße (Landesgrenze zu Schleswig-Holstein) sanieren. Die Bauarbeiten sollen voraussichtlich Ende Juni 2026 beginnen und bis Ende März 2027 abgeschlossen sein. Aktuell liegt dazu eine digitale Bürgerinformation vor.
Anwohnerinnen und Anwohner sowie Pendler sorgen sich in aktuellen Mailzuschriften und Nachbarschaftsgruppen dahingehend, dass im ersten Bauabschnitt keine Umleitungsempfehlung ausgeschildert werden soll.
Insbesondere die geplanten Vollsperrungen mit Schranken in der Ferdinand-Harten-Straße und Wildpfahl bereiten den Anwohnern Sorge. Hier besteht Klärungsbedarf, ob die Durchfahrt für Anwohner während der Bauphase geregelt und möglich ist. Auch die Einrichtung von Einbahnstraßenregelungen wäre ggf. eine Alternative, die Bürger anregen.
Insbesondere sorgen sich die Anwohner um die Erreichbarkeit der täglichen Nahversorgung und dies auch aus der angrenzenden Gemeinde Ammersbek heraus.
Aus dem Gebiet rund um die Bergstedter Chaussee sind von Seiten der Anwohner Wünsche nach einer Informationsveranstaltung, einem Ortstermin und nach einer Ausschilderung der Umleitungsstrecken während der Bauphase zu vernehmen. Aus Sicht der CDU-Bezirksfraktion zeigen die Reaktionen in der Bevölkerung und insbesondere von den betroffenen Anwohnern, dass bei Verständnis für notwendige Bauarbeiten, mehr Informationsbedarf und ein Austausch vor Ort mit ausreichend zeitlichem Vorlauf nötig ist. Hier würden sich u.a. auch der Mobilitätsausschuss oder der Regionalausschuss Walddörfer anbieten.
Dazu erklärt Niclas Heins, Fachsprecher für Mobilität und Regionalsprecher für die Walddörfer der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek: „Die vielen Rückfragen, Bedenken und Anregungen der Bürgerinnen und Bürger nach der ersten digitalen Bürgerinformation zeigen, dass vor Ort zeitnah Informationsbedarf besteht. Zudem gibt es sinnvolle Anregungen aus der Bevölkerung heraus. Die Ausschilderung einer Umleitung und der Zugang für Anwohner müssen während der gesamten Baumaßnahme möglich sein!“
