Ende Februar 2025 stellten die SPD-Senatoren Dressel und Bekeris der Presse ein sogenanntes „Bildungshaus Plus“ vor. Danach sollen Auszubildende auf Grundstücken von Bildungseinrichtungen wie Schulen wohnen können. In den oberen Geschossen sollen Wohnungen für Auszubildende entstehen, das Erdgeschoss soll z.B. für Kitas genutzt werden. Ziel ist, bezahlbaren Wohnraum für Nachwuchskräfte zu schaffen, um Auszubildene in die Stadt zu holen. 2026 solle bereits der Bau beginnen und 2028 sei der Prototyp dieses Gebäudetyps in Bramfeld, Schule Fabriciusstraße, bereits fertig, hieß es zu Beginn des Jahres.
Weil darüber hinaus wenig Informationen bekannt waren, stellte die CDU-Fraktion einen Antrag in der Bezirksversammlung (Drs. 22-1260), dass das Projekt „Bildungshaus Plus“ vorgestellt werden möge. Die Vorstellung des Projekts erfolgte am 22. September 2025 im bezirklichen Sozialausschuss.
Dort wurde deutlich, dass die Planungen sich noch in einem sehr frühen Stadium befinden. In der Vorplanung werden derzeitig Bedarfe abgeklopft, hieß es von den Planern. Mit der eigentlichen Planung werde erst 2028 begonnen werden, auch weil zunächst Baumaßnahmen der Grundschule anstehen. Der dortige Ersatzbau sei für 2029 geplant.
Dazu Claudia Folkers, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek. „Kurz vor der Bürgerschaftswahl präsentierten die SPD-Senatoren Dressel und Bekeris das „Bildungshaus Plus“, welches nun deutlich später fertig werden wird als angekündigt. Die eigentlich gute Idee günstigen Wohnraum für Auszubildende zu schaffen, wurde hier als Wahlkampfgeschenk missbraucht, welches sich jetzt an der Realität messen muss. 2028 wurde vor der Wahl als Datum der Fertigstellung genannt, nun werden dann erst die Planungen beginnen.“
