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CDU-Fraktion: Vorkaufsrechte sollen Tätigkeit vortäuschen – Stadt muss endlich an den Magistralen modernes Planrecht schaffen

Die Stadt hat für Bereiche von der Stein-Hardenberg-Straße und der Brauhausstraße eine Verordnung für Vorkaufsrechte erlassen. Angebliches Ziel soll sein, vor Spekulanten zu schützen.

Dazu die CDU-Bezirksabgeordnete Dr. Natalie Hochheim:

“Tatsächlich findet an der Brauhausstraße seit Jahrzehnten keine bauliche Entwicklung statt. Das Wandsbeker Tor ist seit 24 Jahren als Stadtentwicklungsidee bekannt. Rot-Grün hat trotzdem seit 2011 keinen Bebauungsplan entwickelt, der eine Bebaubarkeit der Grundstücke des Wandsbeker Tors und der anliegenden Grundstücke an der Brauhausstraße verbindlich regelt.”

Zum Vorkaufsrecht an der Stein-Hardenberg-Straße in Tonndorf führt Hochheim aus: „Das bestehende Planrecht sieht weitestgehend den Erhalt der Einfamilienhausbebauung vor. Die Bauanträge der jetzigen Grundstückseigentümer, die mehr als einen jetzigen Strukturerhalt wollen, werden tatsächlich von der Stadt abgelehnt.“

Im Rahmen der Dokumentation zum Internationalen Bauforum Magistralen hat die Stadt bekannt gegeben, dass zur Aktivierung der Magistrale kein neues Planrecht auf Kosten der Stadt geschaffen werden soll. „Das vollkommen veraltete Planrecht ist eines der größten Hemmschuhe bei der Entwicklung der Grundstücke an der Magistrale im Kerngebiet Wandsbek. Viele jetzige Grundstückseigentümer wollen ihr eigenes Grundstück höher bebauen. Dies können sie aber nicht, weil es kein modernes Planrecht gibt. Es ist Aufgabe der Stadt, dies zu ändern”, so Hochheim.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Sören Niehaus
0176/62313156

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