Die CDU-Bezirksfraktion Wandsbek zeigt sich enttäuscht über die erneute Verzögerung beim Quartalsbericht der Baustellenkoordination, der auf Beschluss der Bezirksversammlung vom 3. April 2025 hätte bereits vorliegen müssen. Statt des angekündigten ersten Berichts für Ende des 3. bzw. Anfang des 4. Quartals 2025 erklärte die Verwaltung im Mobilitätsausschuss am 27. November 2025, dass aufgrund von Personalmangel „vorerst“ kein Bericht möglich sei – ohne einen zeitlichen Horizont zu nennen.
Trotz des Beschlusses und der Mitteilung der Verwaltung, den ersten Quartalsbericht spätestens zum Beginn des 4. Quartals vorzulegen, liegt nun – mehr als ein halbes Jahr nach der Beschlussfassung – weiterhin kein Bericht vor. Aus Sicht der CDU ist diese Verzögerung besonders problematisch, da im Bezirk Wandsbek mit S4, U5, umfangreichen Leitungsarbeiten und zahlreichen bezirklichen Maßnahmen erhebliche Belastungen aufeinandertreffen. Bürgerinnen und Bürger beklagen bereits jetzt eine unzureichende Abstimmung der Bauabläufe und mangelnde Transparenz.
Die CDU betont, dass der anhaltende Personalmangel in den Bezirksämtern ein strukturelles Problem ist, das durch die rot-grüne Verkehrspolitik weiter verschärft wird. Wer immer mehr Großprojekte anstößt, muss die Bezirke auch so ausstatten, dass sie diese Aufgaben bewältigen können. Eine auskömmliche Finanzierung ist zwingend notwendig, damit unverzichtbare Funktionen wie die Baustellenkoordination verlässlich arbeiten können.
Der von der CDU initiierte Quartalsbericht soll – analog zum erfolgreichen Modell in Altona – Politik und Öffentlichkeit gebündelt und übersichtlich über alle verkehrsrelevanten Baumaßnahmen der kommenden 18 Monate informieren, versehen mit einer Darstellung im Stadtplan.
Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek, und Niclas Heins, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion, erklären abschließend: „Wandsbek braucht Planungssicherheit statt weiterer Verzögerungen. Ohne ausreichendes Personal können die Bezirke ihre Aufgaben nicht erfüllen. Die Beschwerden der Bürger über mangelnde Koordination zeigen die Dringlichkeit deutlich: Wir brauchen endlich eine funktionierende und gut ausgestattete Baustellenkoordination. Wir fordern den Senat auf, verlässliche Rahmenbedingungen zu schaffen, damit diese wichtige Arbeit für die Menschen in Wandsbek vollumfänglich geleistet werden kann.“
