Die CDU-Fraktion Wandsbek fordert erneut eine deutliche Verbesserung der finanziellen Ausstattung der offenen Kinder- und Jugendarbeit für den Bezirk Wandsbek und folglich in Hamburg. Mit einem Antrag in der Bezirksversammlung macht sich die CDU dafür stark, dass die Rahmenzuweisungen an die Bezirke deutlich erhöht werden, um den steigenden Anforderungen und Kosten gerecht zu werden.
„Die offene Kinder- und Jugendarbeit leistet in unseren Stadtteilen einen unverzichtbaren Beitrag für Integration, Inklusion und soziale Stabilität. Gerade in Quartieren mit schwierigen sozialen Voraussetzungen dürfen wir diese Einrichtungen nicht im Stich lassen“, erklärt Claudia Folkers, sozialpolitische Sprecherin der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek. „Es ist Aufgabe der Stadt, hier endlich für Planungssicherheit zu sorgen und den Trägern die Mittel an die Hand zu geben, die sie für ihre wichtige Arbeit benötigen.“
Im Antrag fordert die CDU-Fraktion, dass die Rahmenzuweisungen für die Jugendhilfe deutlich erhöht werden und die zuständige Fachbehörde Referentinnen und Referenten in den Jugendhilfeausschuss Wandsbek entsendet, um darzulegen, wie die Mittel derzeit berechnet werden. Dabei soll insbesondere auf die wachsenden Anforderungen im Bereich der Inklusion und Integration eingegangen werden.
In ganz Hamburg stehen die Träger der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA), Jugendsozialarbeit (JSA), Familienförderung (FamFö), Frühen Hilfen und Sozialräumlichen Angebote der Jugend- und Familienhilfe (SAJF) vor massiven finanziellen Herausforderungen. Die Bezirke haben bereits deutlich gemacht, dass die aktuellen Rahmenzuweisungen für 2026 nicht ausreichen. Ohne Aufstockung drohen Kürzungen bei Personal und Angeboten – mit direkten Auswirkungen auf Kinder, Jugendliche und Familien.
„Wir erwarten vom Senat, dass er den Bezirken umgehend die nötige Planungssicherheit für 2026 und darüber hinaus verschafft und die angekündigten Mittel für den Bestand der Angebote verbindlich zusagt“, so Folkers weiter. „Es kann nicht sein, dass Jugendclubs in den Quartieren Schließungszeiten haben oder gar Einrichtungen im Rahmen gesetzlicher Hilfen zur Erziehung geschlossen werden müssen, weil Hamburg seiner Verantwortung nicht gerecht wird.“
Mit ihrem Antrag will die CDU-Fraktion Wandsbek einen Impuls setzen, damit Politik und Verwaltung gemeinsam handeln, bevor es zu weiteren Einschränkungen in der sozialen Infrastruktur kommt.
