CDU fordert endlich verbindliche Schritte statt weiterer Verzögerungen
Seit 2019 liegt ein breiter politischer Konsens zur Erneuerung des Kirchplatzes der Friedenskirche in Eilbek vor (Drs.21-0562). Interfraktionelle Anträge, einstimmige Beschlüsse und wiederholte Nachfragen zeigen deutlich: Der Kirchplatz soll zu einem lebendigen Stadtplatz entwickelt werden – für Veranstaltungen, Wochenmarkt und als zentraler Treffpunkt im Stadtteil. Doch trotz dieser klaren Beschlusslage ist bis heute keine Umsetzung erfolgt.
Bereits vor über 6 Jahren beschloss der Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek auf Initiative aller Fraktionen, die Erneuerung des Kirchplatzes zu prüfen, Bürgerinnen und Bürger zu beteiligen und Finanzierungswege zu klären. Hintergrund waren erfolgreiche erste Nutzungen wie das „Eilbek-Dinner“ und der „Langschläferflohmarkt“ sowie der seit Langem festgestellte Mangel an einem zentralen Platz in Eilbek.
Trotz des klaren Auftrags an die Verwaltung – einschließlich der Klärung der Finanzierung – blieb eine entsprechende Mitteilung jahrelang aus. Zwar wurde das Projekt zwischenzeitlich in den Maßnahmenspeicher des bezirklichen Arbeitsprogramms aufgenommen, später jedoch wieder gestrichen. Erst auf Nachfrage der CDU-Fraktion wurde deutlich, dass ungeklärte Zuständigkeiten und fehlende Haushaltsmittel den Fortschritt blockierten.
Auch in den Folgejahren wurde das Projekt politisch immer wieder aufgegriffen. Initiativen zur Bürgerbeteiligung, Workshops und Gespräche mit der Kirchengemeinde fanden Unterstützung, führten jedoch nicht zu konkreten Umsetzungsschritten. Zuletzt bekräftigte die Bezirksversammlung im Juni 2025 erneut ihr Ziel, den Kirchplatz Eilbek baulich zu erneuern und ihn als Stadtplatz für mehr Veranstaltungen im Stadtteil nutzbar zu machen.
Die aktuelle Rückmeldung der Verwaltung (Drs. 22-3022) macht deutlich, dass weiterhin keine Haushaltsmittel für einen Grundstücksübergang oder die Umgestaltung zur Verfügung stehen. Die CDU-Bezirksfraktion erwartet nun, dass gemeinsam mit der zuständigen Fachbehörde zeitnah Lösungen entwickelt werden, damit der Kirchplatz Eilbek endlich die Rolle einnehmen kann, die ihm seit Jahren zugedacht ist.
„Seit 2019 gibt es einen klaren politischen Auftrag zur Umgestaltung des Kirchplatzes Eilbek. Dass nach sechs Jahren intensiver Diskussionen noch immer weder ein Zeitplan noch eine Finanzierung vorliegen, ist für den Stadtteil nicht nachvollziehbar. Jetzt braucht es endlich verbindliche Entscheidungen statt weiterer Zuständigkeitsdebatten, sagt Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek.“
