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Klare Mehrheit gegen Fahrradstraße an der Walddörfer Straße

Mehr als 300 Bürgerinnen und Bürger fanden sich im Wandsbeker Bürgersaal ein.

Am 25. April 2016 fand das Öffentliche Anhörverfahren des Wirtschafts- und Verkehrsausschusses zum Thema „Wandsbeker Radverkehrskonzept“ statt. Weit über 300 Bürgerinnen und Bürger fanden sich im Bürgersaal Wandsbek ein, um vor allem über die geplante Umwandlung der Walddörfer Straße in eine Fahrradstraße zu diskutieren. Nicht nur die auf dem Podium vertretenden Referenten der  Behörde für Inneres und Sport, der Handelskammer und der Hamburger Hochbahn äußerten sich dabei überaus kritisch über das vorliegende Konzept des Ingenieurbüros ARGUS, auch die große Mehrheit der anwesenden Bürger lehnte die  Pläne des Bezirksamtes Wandsbek und des Hamburger Senats ab.

Sören Niehaus, wirtschaftspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion: „Die gestrige Anhörung zum Bezirklichen Radverkehrskonzept hat ein eindeutiges Ergebnis geliefert: Die Mehrheit der Bürger sowie Anwohner an der Walddörfer Straße lehnen die Pläne zur Einrichtung einer Fahrradstraße ab. Für die 250 dort ansässigen Gewerbetreibenden wäre diese Umwandlung fatal. Die Unternehmen und damit auch die Angestellten sind zwingend auf gefahrlose und zuverlässige Lieferverkehre sowie auf die zufällig vorbeifahrende Kundschaft angewiesen. Ich fordere SPD und Grüne mit Nachdruck auf, die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen und die Pläne zur Fahrradstraße umgehend zu beerdigen.“

Kai Falcke, Regionalsprecher für das Wandsbeker Kerngebiet: „Ohne den öffentlichen Druck durch die Opposition und das große Engagement der Initiative der Anwohner und Gewerbetreibenden hätte diese öffentliche Anhörung wahrscheinlich gar nicht stattgefunden. Ich setze jetzt darauf, dass die SPD nicht wortbrüchig wird und versucht, die Fahrradstraße mit der Brechstange und gegen den großen Widerstand der betroffenen Bürgerinnen und Bürger durchzusetzen. Die CDU setzt weiterhin auf die Sanierung der bestehenden Radwege und einen Ausbau des Wandsewanderweges als attraktive Alternative zu den bestehenden Planungen.“

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