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Koalition aus SPD und GRÜNEN lehnen CDU-Antrag zur Stärkung des Allgemeinen Sozialen Dienstes im Bezirk Wandsbek ab

Der Allgemeine Soziale Dienst hat zur Aufgabe, die Kinder vor jeglicher Gefährdung zu bewahren und Eltern zum Thema der Erziehung beratend und unterstützend zur Seite zu stehen. Die Aufgabenerfüllung fällt dem Dienst jedoch immer schwerer, da die personelle und finanzielle Ausstattung nicht den eigentlichen Bedarfen entspricht. So waren im Mai 19 Stellen unbesetzt und eine schnelle Besetzung der offenen Stellen ist aufgrund einer geringen Bewerberanzahl nicht in Sicht. Findet man neue Mitarbeiter, ist deren volle Einsatzfähigkeit nach Fortbildungen und Einarbeitungszeit erst nach einem Jahr möglich. Folgen dessen sind Mehrfachbelastungen von ASD-Mitarbeitern, daraus resultierende hohe Fluktuation im ASD Wandsbek sowie die aus der Not entstehende Übernahme klassischer ASD-Aufgaben von anderen sozialen Trägern im Bezirk – bei ausbleibenden zusätzlichen Ressourcenzuwendungen.

Um den Allgemeinen Sozialen Dienst im Bezirk schnellstmögliche Unterstützung zukommen zu lassen und zu entlasten, hat die CDU-Fraktion in der Bezirksversammlung vom 15. Juli kreative Ansätze zur Lösung der schwierigen Situation eingebracht. So wäre es für die CDU denkbar, temporär zusätzliche Mittel für Projekte der Sozialräumlichen Hilfen und Angebote (SHA) bei den personell unterbesetzen Abteilungen des Allgemeinen Sozialen Dienstes einzusetzen, um somit gesetzlich vertretbare Teilbereiche der Aufgaben umzusteuern. Dies würde den ASD entlasten und seinen finanziellen und personellen Bedarfen gerecht werden. Diese kreativen Ideenansätze wurden jedoch von der Bezirksregierungskoalition aus SPD und GRÜNE mehrheitlich abgelehnt.

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