Der Regionalausschuss Wandsbek Kerngebiet hat auf Antrag der CDU-Mitglieder Maximilian Angert und Dr. Natalie Hochheim beschlossen, die Umsetzbarkeit sogenannter „Pocket-Parks“ auf ungenutzten städtischen Flächen zu prüfen. Ziel ist es, zum Teil brachliegende Flächen aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen und gleichzeitig einen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz zu leisten.
Pocket-Parks sind kleine, gärtnerisch gestaltete Grünflächen, die mit vergleichsweise geringem finanziellen Aufwand realisiert werden können. Sie bieten Anwohnerinnen und Anwohnern wohnortnahe Erholungsmöglichkeiten, reduzieren Hitzeinseln, fördern die Biodiversität und schaffen Orte für soziale Begegnung.
Exemplarisch soll zunächst die Fläche an der Ahrensburger Straße/Ecke Kedenburgstraße auf ihre Eignung als Pocket-Park geprüft werden. Darüber hinaus sollen die Regionalausschüsse weitere geeignete städtische Flächen benennen, die durch die Verwaltung geprüft werden sollen. Mögliche Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten – etwa im Rahmen der Hamburger Klimaanpassungsstrategie –sind zudem zu untersuchen sowie das Realisierungspotenzial für weitere Projekte auszuloten.
„Gerade in dicht bebauten Stadtteilen wie Wandsbek sind wohnortnahe Grünflächen besonders wichtig“, erklärt Maximilian Angert, CDU-Mitglied im Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek. „Pocket-Parks sind eine kostengünstige und wirkungsvolle Möglichkeit, Brachflächen in lebenswerte Orte zu verwandeln.“
Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek ergänzt: „Mit diesen kleinen Parks verbessern wir nicht nur das Stadtbild, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag fürs Klima und zur Steigerung der Lebensqualität für die Menschen vor Ort.“
In anderen deutschen Städten wie Nürnberg, Braunschweig oder Bochum sowie in internationalen Metropolen wie New York oder Athen sind Pocket-Parks bereits fester Bestandteil der Stadtentwicklung. Auch in Hamburg, etwa an der Kieler Straße in Eimsbüttel, wurden positive Erfahrungen mit diesem Konzept gemacht.
Bild: ungenutzte Fläche Kedenburgstraße Ecke Ahrensburger Straße (Foto: CDU-Fraktion Wandsbek)
