Für die Gewerbetreibenden rund um den Poppenbütteler Markt und viele Alstertaler Bürger gibt es Grund zur Freude: Die seit 2024 bestehende Poller Sperre in der Straße Moorhof soll aufgehoben werden. Damit wird die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge künftig wieder ermöglicht – verbunden mit Maßnahmen, die gleichzeitig für mehr Verkehrssicherheit und eine höhere Aufenthaltsqualität sorgen.
Die Polizei hatte im Jahr 2024 die Durchfahrt für Kraftfahrzeuge durch Poller unterbunden. Die Sperrung stieß bei den ansässigen Gewerbetreibenden sowie bei vielen Einkaufswilligen auf deutliche Kritik.
„Die CDU hatte sich von Anfang an für die Entfernung der Poller eingesetzt“, erklärt Wolfgang Kühl, regionalpolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek. „Darüber hinaus haben wir eine umfangreiche Presseberichterstattung zu diesem Thema initiiert.“
Umso größer sei die Freude über den im April 2026 von Polizei und Bezirksamt vorgelegten Kompromiss gewesen, so Kühl: „Die betroffenen Gewerbetreibenden und Alstertaler Bürger haben sich sehr darüber gefreut, dass nun eine Lösung auf dem Tisch liegt.“
Das Konzept verbindet die Öffnung der Durchfahrt mit verkehrsberuhigenden Maßnahmen. So soll die Einhaltung der Schrittgeschwindigkeit in dem verkehrsberuhigten Bereich sichergestellt und gleichzeitig die Aufenthaltsqualität des Straßenraums verbessert werden. Geplant sind unter anderem punktuelle Fahrbahnverengungen durch vier neue Grünflächen. Dafür werden Flächen entsiegelt und der Straßenraum ansprechend gestaltet.
Nach Abschluss der baulichen Maßnahmen soll in vier Zeitabschnitten überprüft werden, wie die neue Verkehrsführung von den Autofahrern angenommen wird. Ziel ist es, die Erfahrungen auszuwerten und anschließend die Poller dauerhaft zu entfernen.
Die notwendigen Baumaßnahmen sollen am 24. August 2026 beginnen.
„Wir begrüßen, dass nach den intensiven Diskussionen nun ein Weg gefunden wurde, der die Interessen der Gewerbetreibenden, der Bürgerinnen und Bürger sowie die Anforderungen an einen verkehrsberuhigten Bereich hoffentlich miteinander verbindet“, so Kühl.
