Die Straßenbaustellenkoordination im Bezirk Wandsbek ist gerade jetzt besonders wichtig, weil sie dazu beitragen soll, Verkehrsbehinderungen zu minimieren und den Verkehrsfluss aufrechtzuerhalten. Im Bezirk Wandsbek sind viele Bauarbeiten gleichzeitig im Gange, was zu Staus, Verzögerungen und Unannehmlichkeiten für die Anwohner und Pendler führt.
Aktuelles Paradebeispiel ist die Großbaustelle rund um den Wandsbeker Markt. Durch die Fahrbahnsanierung dieser wichtigen Verkehrsachse entsteht viel Frust. Offizielle Umleitungen gibt es für die Baustelle nicht. Umliegende Baustellen sorgen auch im Ausweichverkehr für Probleme. Wohnstraßen werden zusätzlich belastet. Zurecht stellt sich die Frage, inwiefern hier eine Baustellenkoordinierung stattgefunden hat. Deshalb fragte die CDU-Fraktion mit einer Kleinen Anfrage nach der Bezirklichen Baustellenkoordination und dessen Rolle bei dieser Baustelle (Drs. 22-2012).
Dazu Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek: „Die Bezirkliche Baustellenkoordination hat bei Baustellen der Verkehrsbehörde quasi keine Befugnisse. Die Beteiligung geht wohl nicht über die Teilnahme an Besprechungen hinaus. Auch eine Vorstellung der Baustelle im Mobilitätsausschuss blieb im Vorfeld aus.“
Dieser Eindruck bestätigt sich auch durch eine Schriftliche Kleine Anfrage der CDU-Bürgerschaftsfraktion Drs. 23-1137. Dort heißt es: „Die bezirklichen Baustellenkoordinationen haben aktuell keine Weisungsbefugnisse.“
Dazu Niclas Heins, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek: „Die Beschwerden über die aktuelle Baustellensituation häufen sich bei uns. Wer täglich mit dem Auto im Stadtgebiet unterwegs ist, braucht starke Nerven. Selbst wenn man sich vor der Fahrt auf die aktuellen Baustellen einstellen wollen würde, ist dies faktisch nicht möglich, weil es keine zentrale Übersicht gibt. Wir als CDU fordern schon seit langem eine zentrale Baustellenübersicht.“
