Umsetzungsstand des Beschlusses „Lokale Kooperationen mit Jugendgruppen für die Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung am 29. August knüpfen“ (Drs. 22-2169)

Umsetzungsstand des Beschlusses „Lokale Kooperationen mit Jugendgruppen für die Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung am 29. August knüpfen“ (Drs. 22-2169)

Drs. 22-3248
Kleine Anfrage vom 11.03.2026

Sachverhalt:
Die Bezirksversammlung Wandsbek hat am 18.09.2025 den CDU-Antrag „Lokale Kooperationen mit Jugendgruppen für die Gedenkveranstaltung der Bezirksversammlung am 29.
August knüpfen“ einstimmig beschlossen. Ziel des Beschlusses ist es, den Teilnehmerkreis der Gedenkveranstaltung zu erweitern, insbesondere durch die Einbindung von Schulen, Jugendgruppen, Kirchen und weiteren lokalen Partnern sowie durch neue Wege der Bewerbung der Veranstaltung.
Darüber hinaus sollte der Jugendhilfeausschuss an der Planung beteiligt werden und regelmäßig über den Planungsstand im zuständigen Ausschuss berichtet werden.

Vor diesem Hintergrund frage ich die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 19.03.2026

1. Wird die Gedenkveranstaltung am 29. August 2026 bereits mit dem neuen Fokus auf zusätzliche lokale Kooperationen stattfinden? Wenn nein, warum nicht?
2. Wie ist der aktuelle Planungsstand der Gedenkveranstaltung am 29. August 2026?
3. Welche konkreten Planungen bestehen derzeit für die nächste Gedenkveranstaltung am 29. August (Programm, Beteiligte, Zielgruppen)?

4. Welche Schritte hat das Bezirksamt seit Beschlussfassung unternommen, um zusätzliche lokale Partner (z. B. Schulen, Jugendtreffs, Jugendverbände oder Kirchen) für die Gedenkveranstaltung am 29. August zu gewinnen?
5. Mit welchen konkreten Institutionen oder Gruppen wurden seitdem Gespräche geführt und mit welchen wurden Kooperationen vereinbart?
6. Welche neuen Maßnahmen zur Bewerbung der Gedenkveranstaltung wurden seit dem Beschluss entwickelt oder umgesetzt?
7. In welcher Form wurde der Jugendhilfeausschuss bislang in die Planung der Gedenkveranstaltung eingebunden?
8. Wann wurde zuletzt im Ausschuss für Haushalt, Sport und Kultur über den Planungsstand berichtet? Wenn nicht, wann erfolgt diese?
9. Wie bewertet das Bezirksamt bislang den Fortschritt bei der Umsetzung des Beschlusses?
10.Welche weiteren Maßnahmen sind geplant, um insbesondere junge Menschen stärker in die Gedenkveranstaltung einzubinden?

Bezirksamt Wandsbek zu den Fragen 1 bis 10:
Die Gedenkveranstaltung am 29. August anlässlich des Gedenkens an die Opfer des KZ-Außenlagers in der Ahrensburger Straße wird jährlich mit großem Engagement von dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e.V. und der Arbeitsgemeinschaft Neuengamme e.V. im Wechsel organisiert. Die Bezirksversammlung Wandsbek tritt dabei als Mitveranstalter auf, übernimmt bei Bedarf unterstützende Tätigkeiten und wird durch das Präsidium der Bezirksversammlung vor Ort sowie durch Vertreter: innen der Fraktionen repräsentiert.
Vor dem Hintergrund des vorliegenden Beschlusses der Bezirksversammlung werden erste Gespräche seitens des Präsidiums mit den vorgenannten Organisatoren aufgenommen, um
sich über die Ausgestaltung der Veranstaltung, die Ansprache verschiedener Zielgruppen und die Öffentlichkeitsarbeit auszutauschen. Im Vordergrund steht dabei eine langfristige und nachhaltige Weiterentwicklung der Gedenkarbeit im Bezirk. Über das Thema wurde der Ausschuss für Haushalt, Kultur und Sport am Rande seiner Sitzung am 17.03.2026 entsprechend unterrichtet.
Das Präsidium der Bezirksversammlung wird auch künftig bei relevanten Entwicklungen die Gremien frühzeitig einbinden und beteiligen.

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