Verzögerung der Baumaßnahme an der Grundschule Lemsahl-Mellingstedt

Bildungshaus Bramfeld

Die Baumaßnahmen an der Grundschule Lemsahl‑Mellingstedt verzögern sich deutlich. Wie die Behörde für Finanzen und Bezirke auf ein Auskunftsersuchen der CDU-Fraktion vom 27. Februar 2026 (Drs. 22-3211.1) mitteilt, kann der ursprünglich geplante Baubeginn im November 2025 nicht eingehalten werden. Der Start der Arbeiten wird nun frühestens im dritten Quartal 2027 erwartet. Damit bleibt der Standort voraussichtlich bis mindestens Ende 2030 eine Baustelle. Gründe sind eine verlängerte Planungsphase, besondere Anforderungen des Grundstücks, die Entscheidung für eine Holz‑Hybrid‑Bauweise sowie umfangreiche Voruntersuchungen. Genehmigungen wurden bislang nicht beantragt.

Besonders für Eltern und Anwohnende relevant ist die Schulwegsicherheit. Die Behörde geht davon aus, dass Beeinträchtigungen während der Bauzeit unvermeidbar sind. Der Baustellenverkehr soll in zwei Bauabschnitten über unterschiedliche Zufahrten geführt werden, wodurch sich die Wege der Kinder mehrfach ändern werden. Zeitliche Einschränkungen für Baustellenfahrzeuge – etwa während der Bring‑ und Abholzeiten – sind derzeit nicht vorgesehen. Die Sicherheit soll durch Absperrungen, geänderte Wegeführungen und eine räumliche Trennung von Baustellenverkehr und Schülerströmen gewährleistet werden. Ein finaler Baustellenverkehrsplan liegt noch nicht vor.

Auch finanziell hat sich das Projekt verändert: Statt der ursprünglich kalkulierten 18 Millionen Euro werden inzwischen rund 20 Millionen Euro veranschlagt.

Bianca Wollenweber, bildungspolitische Sprecherin der CDU‑Bezirksfraktion Wandsbek, erklärt: „Die Verzögerungen sind für Eltern, Kinder und Anwohnende eine große Belastung. Entscheidend ist jetzt, dass die Schulwegsicherheit während der gesamten Bauphase verlässlich gewährleistet wird und alle Beteiligten frühzeitig und transparent informiert werden. Wir werden den weiteren Verlauf eng begleiten und auf eine nachvollziehbare Umsetzung drängen.“