Bauarbeiten starten erst 2026 – CDU-Fraktion fordert effiziente Steuerung
Das Bezirksamt Wandsbek hat heute angekündigt, dass die Bauarbeiten zur Kommentierung des Kriegerdenkmals am Alten Teich in Bramfeld erst Mitte April 2026 beginnen. Damit setzt das Bezirksamt ein Projekt um, dessen Planung und Finanzierung bereits seit Jahren abgeschlossen sind. Der ursprünglich vorgesehene Baubeginn war für 2022 geplant.
CDU-Fraktion kritisiert strukturelle Defizite
Die CDU-Fraktion Wandsbek sieht die erneute Verzögerung als weiteres Beispiel für grundlegende Steuerungsprobleme im Bezirksamt. Jens Wagner, Mitglied der CDU-Fraktion Wandsbek, erklärt:
„Es ist nicht vermittelbar, dass ein vollständig geplantes und finanziertes Projekt erst Jahre nach dem ursprünglich vorgesehenen Baubeginn umgesetzt wird. Wenn zwischen fertiger Planung und Umsetzung vier Jahre liegen, dann ist das kein Einzelfall mehr, sondern Ausdruck struktureller Defizite in der Steuerung des Bezirksamtes. Das Bezirksamt bekommt es offensichtlich nicht hin, Projekte im Bezirk Wandsbek zeitgerecht umzusetzen. Die immer wieder genannten Personalengpässe dürfen keine Dauerbegründung dafür sein, dass Maßnahmen über Jahre verschleppt werden.“
Unverständnis bei den Bürgern wegen wiederholter Verschiebungen
Besonders irritierend ist, dass bereits 2024 eine große Buche für die Baustellenzufahrt gefällt wurde – der eigentliche Baubeginn aber erneut verschoben wurde. Das sorgt vor Ort für Unverständnis. Die Bürgerinnen und Bürger erwarten zu Recht, dass beschlossene und finanzierte Projekte auch umgesetzt werden – und zwar verlässlich und ohne jahrelange Verzögerungen. Hier muss das Bezirksamt endlich liefern.
Hintergrund zum Projekt
Die Kommentierung des Kriegerdenkmals wurde bereits 2016 von der Bezirksversammlung beschlossen. Die Entwurfs- und Genehmigungsplanung liegt seit 2019 vor, die Finanzierung in Höhe von rund 440.000 Euro ist ebenfalls seit Jahren gesichert. Dennoch kam es wiederholt zu Verschiebungen des Baubeginns.
Mit dem jetzt angekündigten Start im April 2026 bleibt abzuwarten, ob das Projekt diesmal wie geplant umgesetzt wird oder ob es erneut zu Verzögerungen kommt.
