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Wirtschaftsförderung im Bezirk Wandsbek

Wandsbek ist Hamburgs einwohnerstärkster Bezirk und verfügt über ein großes Maß an wirtschaftlicher Produktivität. Nicht nur für erfolgreiche Großunternehmen stellt der Bezirk Wandsbek einen interessanten Standort dar, sondern auch für viele mittelständische und handwerkliche Betriebe.

Ansprechpartner für Unternehmer und Existenzgründer in Wandsbek ist auch das Bezirksamt. Um dieser Rolle gerecht zu werden, wurde unter anderem der Posten des Beauftragten für Wirtschaftsförderung geschaffen. Unter seiner Federführung soll ein jährlicher Wirtschaftsförderungsbericht des Bezirksamtes erstellt und dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr vorgelegt werden. Der Bericht hat zum Ziel, die wirtschaftsfördernden Aktivitäten des Bezirks Wandsbek zu benennen und zu erläutern. Jedoch erfolgte die letzte Präsentation des Wirtschaftsförderungsberichts im Ausschuss Wirtschaft und Verkehr am 29. November 2012.

„Aus unserer Sicht ist es wichtig, einen Überblick anhand von Daten und Informationen über die wirtschaftliche Entwicklung des Bezirks aus erster Hand vermittelt zu bekommen. Gerade unter der rot-grünen Bezirksregierung wird der Wirtschaft ein immer geringerer Stellenwert beigemessen. Umso wichtiger ist es, dass die Ergebnisse dieser Politik für alle sichtbar gemacht werden“, erklärt Sören Niehaus, Fachsprecher für Wirtschaft der CDU-Fraktion.

Auf Druck der CDU-Fraktion wurde seitens der Verwaltung im November 2016 zugesichert, dass ein Wirtschaftsförderungsbericht für das Jahr 2016 im Jahr 2017 für den Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr vorbereitet und dass zukünftig mehr zur Stärkung des Bezirks als Wirtschaftsstandort unternommen wird. Eine aktuelle große Anfrage der CDU ergab allerdings, dass die gemachten Zusicherungen bis heute nicht umgesetzt wurden.

„Für unser politisches Handeln und Entscheidungsfindung ist die genaue Beobachtung von Entwicklungen und der Potentiale des Bezirks als Wirtschaftsstandort unverzichtbar. Genau zu diesem Zweck brauchen wir die jährliche Präsentation des Wirtschaftsförderungsberichts im Ausschuss Wirtschaft und Verkehr, dessen Wideraufnahme und kontinuierlich Weiterführung wir schon vor einem Jahr gefordert haben. Nur so können Schnellschüsse bei politischen Entscheidungen vermieden werden und Fehlentwicklungen offen gelegt werden“, so Niehaus weiter.

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