Zukunft der Kleingärten im Bezirk Wandsbek – Flächenentwicklung und infrastrukturelle Herausforderungen

Zukunft der Kleingärten im Bezirk Wandsbek – Flächenentwicklung und infrastrukturelle Herausforderungen

Drs. 22-3603.1

Auskunftsersuchen vom 07.05.2026

Sachverhalt:

Kleingartenanlagen erfüllen im Bezirk Wandsbek wichtige Funktionen für Naherholung, soziale Teilhabe sowie den Erhalt von Grün- und Freiflächen. Gleichzeitig stehen sie zunehmend unter Druck durch Flächenkonkurrenzen und städtebauliche Entwicklungen.

Im Bezirk Wandsbek werden mit dem Bebauungsplanverfahren Wandsbek 88 in der Ziethenstraße/ Holstenhofweg Kleingärten zu Gunsten des Wohnungsbaus aufgegeben. Es stellt sich die Frage, ob weitere Kleingartenflächen im Bezirk Wandsbek mittelfristig wegfallen und wo Ersatzflächen geschaffen werden.

Zusätzlich ergeben sich Herausforderungen durch die geplante Übertragung von Strom- und Infrastrukturanlagen auf die Kleingartenvereine.

Vor diesem Hintergrund fragen wir die Fachbehörde:

Die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA) beantwortet die o.g. Anfrage unter Beteiligung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW), des Landesbetriebs Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) und des Bezirksamtes Wandsbek wie folgt: 19.06.2026

1. Wie viele Kleingartenparzellen bestehen derzeit im Bezirk Wandsbek und wie hat sich deren Anzahl in den vergangenen zehn Jahren entwickelt?

BUKEA:

Die BUKEA schreibt den Parzellenbestand je Bezirk auf Basis der Kündigungen und der Übergabe neuhergerichteter Kleingartenparzellen jährlich fort (Quelle: jährlichen Abrechnungen zum „10.000er Vertrag“ durch den LIG). Mit Stand 01. Januar 2024 waren im Bezirk Wandsbek 6.947 Kleingartenparzellen. Damit hat sich die Parzellenanzahl seit dem Jahr 2015 um 37 Parzellen leicht erhöht.

Hier finden Sie die komplette Anfrage.