Zukunft von Seniorentreffs im Bezirk Wandsbek ungewiss?

Zukunft von Seniorentreffs im Bezirk Wandsbek ungewiss?

Seniorentreffs bieten Seniorinnen und Senioren die Möglichkeit mit anderen Menschen in Kontakt zu kommen. Unterhaltung und Geselligkeit aber auch Beratungen, Weiterbildungsangebote oder sportliche Aktivitäten gehören mit dazu.

In Hamburg werden die Seniorentreffs von Trägern betrieben und finanziell durch Mittel für die Seniorenarbeit von den Bezirken finanziert. Diese sogenannten Rahmenzuweisungen passen aber nicht mehr zu den aktuellen Anforderungen. So sind der Seniorentreff Tonndorf und der Seniorentreff Eilbek auf der Suche nach neuen Räumen, bislang ohne Erfolg.

Auf eine Anfrage der CDU-Fraktion (Drs. 22-2134) teilte das Bezirksamt mit: „Die Erfahrungen aus Tonndorf und Eilbek zeigen, dass die Suche nach Räumlichkeiten ohne Erhöhung der Rahmenzuweisung schwierig ist, weil die Mietzinsen gravierend gestiegen sind. Die bisherige Rahmenzuweisung ist bei Anmietung mehrerer neuer Treffpunkt-Räumlichkeiten innerhalb eines Bezirks nicht mehr auskömmlich.“

Während der Seniorentreff Tonndorf bereits schließen musste, ohne einen alternativen Standort gefunden zu haben, droht dies ebenfalls dem Seniorentreff Eilbek. Die Zukunft des Seniorentreffs Jenfeld-Ost ist vertraglich zwar bis 2031 gesichert, aber der Treff liegt in einem Gebäude, das einem Neubauprojekt weichen soll.

Dazu Ralf Niemeyer, seniorenpolitischer Sprecher der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek: „Mit den zur Verfügung stehenden Mitteln und den Anforderungen an die Seniorentreffs besteht kaum eine Möglichkeit neue Räumlichkeiten zu beziehen. Da sicherlich niemand die hohen Standards für die Seniorentreffs zurücknehmen möchte, bleibt uns nur die Möglichkeit an den Senat zu appellieren die Rahmenzuweisungen für die Senioren zu erhöhen. Seniorentreffs sind wichtige soziale Anker, z.B. um Vereinsamung entgegenzuwirken. Sie zu unterhalten ist ein wichtiger Teil der Daseinsfürsorge.“