Anträge zu Stolperfallen auf Gehwegen eingereicht

Die Anträge zu den Stolperfallen auf Gehwegen sind eingereicht. Ende letzten Jahres haben wir Sie aufgefordert uns besonders gravierende Stolperfallen auf Gehwegen zu melden. Vielleicht hatten Sie in dem Zusammenhang diesen Flyer im Briefkasten oder Sie haben an unserer Umfrage teilgenommen.

Hintergrund

Viele Gehwege, im Fachjargon auch Nebenflächen genannt, sind im Bezirk Wandsbek in keinem guten Zustand. Hochstehende Gehwegplatten, Pfützen oder Hinweisschilder, die vor Stolperfallen warnen, gehören zum Alltag von Fußgängern. Im Herbst und Winter liegen solche Gefahrenstellen dazu häufig unter Laub versteckt oder durch wenig Licht im Dunkeln im Verborgenen. Besonders älteren Menschen mit Gehhilfen oder Menschen im Rollstuhl bereitet das große Schwierigkeiten. Für eine umfassende Sanierung oder eine systematische Überprüfung der Gehwege fehlt das Geld. Der Etat für die Nebenflächen gibt das nicht her. Forderungen nach einer Aufstockung werden höchsten geringfügig nachgekommen. Um trotzdem eine verbesserte Situation herbeizuführen, sollten zunächst die Stellen saniert, repariert oder in Ordnung gebracht werden, die besonders schwerwiegend sind. Um diese Stellen zu identifizieren, haben wir Sie um Mithilfe gebeten.

Die Auswertung

Sie haben uns viele Stolperfallen genannt. Diese haben wir nach Regionalbereichen (Kerngebiet Wandsbek; Farmen-Berne-Bramfeld-Steilshoop; Rahlstedt; Walddörfer und Alstertal) sortiert und uns die Stellen angeschaut. Danach haben wir die Stolperfallen auf Gehwegen gebündelt und als Anträge in die Regionalausschüsse eingebracht. Im Regionalausschuss Kerngebiet Wandsbek ergänzten andere Fraktionen die Stolperfallen um weitere Stellen. Im Regionalausschuss Walddörfer wurden, bevor der Antrag überhaupt beschlossen werden konnte, bereits einige Stellen von der Verwaltung überprüft und behoben. Wohingegen im Regionalausschuss Farmen-Berne-Bramfeld-Steilshoop der Antrag mit dem Verweis auf den „Melde Michel“ keine Zustimmung fand. Die genannten Stellen aus dem Bereich haben wir dann dort eingetragen.

Wie geht es weiter?

Die Behebung von einigen Stolperfallen ist ein kleiner Erfolg, aber letztlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Melden Sie uns gerne weiterhin Stolperfallen, sodass wir gemeinsam weitere Gefahrenstellen ausmerzen können oder nutzen Sie direkt den „Melde Michel“ um eigenständig Stolperfallen einzutragen. Außerdem erfahren immer mehr Gehwege eine Sanierung im Zuge der Sanierung und Instandsetzung von Straßen.