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Fischsterben im Mühlenteich  

Fischsterben im Mühlenteich

 

Im Wandsbeker Mühlenteich wurde in dieser Woche ein Fischsterben festgestellt. Die toten Fische wurden umgehend durch eine Spezialfirma abgesammelt.

 

Zurückzuführen ist das Fischsterben auf die lang andauernden hohen Temperaturen der letzten Zeit und die anschließenden starken Niederschläge der vergangenen Tage. Bei hohen Wassertemperaturen sinkt die Aufnahmefähigkeit für Sauerstoff, den Fische über ihre Kiemen zur Atmung aufnehmen können. Wenn die Konzentration des im Wasser gelösten Sauerstoffs auf Werte unterhalb von 3 mg/l sinkt, steigt die Wahrscheinlichkeit für ein Fischsterben. Bei Regenfällen führt der damit verbundene Eintrag organischen Materials zu einem weiteren Einbruch der Sauerstoffwerte. Bei den durch hohe Temperaturen belasteten Gewässern kann dies zu einem Absinken unter 3 mg/l führen. An der Gewässergütemessstelle Wandsbeker Allee, oberhalb des Mühlenteiches, wurde in der Nacht auf Montag ein Absinken auf 0 mg/l aufgezeichnet. Mittlerweile sind die Werte wieder auf über 5 mg/l angestiegen.

 

Gleichwohl ist auch in den kommenden Tagen mit weiteren Funden toter Fische zu rechnen, da zu Boden gesunkene Fischkörper durch Ausgasungen an die Wasseroberfläche steigen. Bei vergleichbaren Wetterlagen kann es auch an anderen Gewässern zu einem Fischsterben kommen.

 

Weiterführende Informationen zum Thema Fischsterben in den Hamburger Gewässern und zur Gewässergüte sind unter den folgenden Links zu finden:

 

Merkblatt der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft:

https://www.hamburg.de/contentblob/3721234/9083ac1f8f17b3bdc684488cad3bb54b/data/fischsterben-merkblatt.pdf

 

Bundesanstalt für Gewässerkunde (BfG) auf der Informationsplattform Undine

 

Aktuelle Daten des Wassergütemessnetzes (WGMN) können online abgefragt werden

 

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