CDU-Fraktion Wandsbek besucht Wandsbeker Traditionsunternehmen

Am 24. Oktober 2022 nahm Dr. Natalie Hochheim, Vorsitzende der CDU-Bezirksfraktion Wandsbek, an einem handwerkspolitischen Rundgang teil. Die Besuche bei drei Wandsbeker Handwerksbetrieben wurde durch den Aufgabenbereich Bezirke der Handwerkskammer Hamburg organisiert.

Start des Rundgangs war bei der Konditorei von Wolfram Töllner an der Rodigallee im Stadtteil Marienthal. Bereits seit 1951 besteht die Konditorei an der Rodigallee Nummer 4 und ist seit 1972 unter der Leitung des Konditors Töllner. Neben allerhand Leckereien und Gebäck, wird hier auch ein Mittagstisch angeboten. Durch den geplanten Umbau der Rodigallee und des damit einhergehenden Wegfalls eines Fahrstreifens, fürchtet Herr Töllner, dass die Anlieferung seiner benötigten Rohstoffe beinahe unmöglich werde. Mehrmals wöchentlich halten LKW zwecks Anlieferung und Entladung auf dem rechten Fahrstreifen vor der Tür.

Die zweite Station des Rundgangs war die Firma Walter Petersen GmbH Stahl- und Metallbau. Die Firma besteht in Wandsbek schon seit 1912 und wird bereits in der 4. Generation bewirtschaftet. Geschäftsführerin Frau Petersen-Voß erklärt, dass steigende Rohstoff- und Energiekosten einen erheblichen Einfluss auf ihre Arbeit im Betrieb habe. In der Schlosserei werden passgenaue Bauteile für Kunden hergestellt. Kaum ein Teil gleicht dem anderen. Wie viele Unternehmen ist auch hier der Fachkräftemangel spürbar.

Letzter Halt des Rundgangs war die Firma Glas Landt. 1920 wurde die Firma in Wandsbek gegründet. Nachdem die Firma über die Jahrzehnte hinweg gewachsen ist, wurde die Produktion 2018 nach Billbrook verlegt. Das Büro von Glas Landt liegt aber weiterhin in Eilbek, wo bereits die 5. Generation mitarbeitet. Geschäftsführer Matthias Landt berichtete, dass bei Behördengängen häufig ein langer Atem nötig sei, insbesondere im Zusammenhang mit Ausnahmegenehmigungen für Bewohnerparkzonen.

„Der handwerkspolitische Rundgang bei uns im Bezirk Wandsbek war nicht nur sehr informativ, es wurde zudem deutlich, dass viele erfolgreiche Handwerksunternehmen im Bezirk Wandsbek beheimatet sind. Gleichzeitig wurde deutlich, dass sie vor unterschiedlichen Herausforderungen stehen, die auch zurückzuführen sind auf die politischen Entscheidungen des rot-grünen Senats. Eine handwerkerfreundliche oder viel mehr eine wirtschaftsfreundliche Politik würde vieles einfacher machen. Neben dem Fachkräftemangel ist die Erreichbarkeit des eigenen Unternehmens und des Kundenstandorts essenziell. Stadt- und Straßenplanung sowie Parkraumbewirtschaftung dürfen nicht so gestaltet sein, dass eine Erreichbarkeit für Handwerker und deren Fahrzeugen faktisch nicht mehr möglich ist oder nur durch die Überwindung von Hürden möglich wird, die Zeit und Geld rauben“, sagt Dr. Natalie Hochheim.

 

Foto: Frau Dr. Hochheim und Frau Petersen-Voß